Rezept für Zwiebelsauce

Rezept für Zwiebelsauce

Zwiebelsauce in ihrer einfachsten Form ist eine schlichte, rustikale Sauce, die ihren Charakter aus dem charakteristisch würzigen, ganz leicht bitteren Geschmack der angebräunten Zwiebeln gewinnt.

Hier ist ein einfaches Rezept für Zwiebelsauce, sozusagen das Grundrezept. Zum Aufgießen der Sauce können Sie Fleisch- oder Gemüsefond aus dem Glas benutzen. Für den Alltag eignet sich aber natürlich auch eine aus Brühwürfeln, Pulver oder Extrakten zubereitete Brühe.

Für zwei Portionen benötigen Sie:

150 Gramm Zwiebeln – das sind etwa 3 Stück
1 Esslöffel Butter, Margarine oder Öl zum Braten
350 ml Flüssigkeit (Fleisch- oder Gemüsebrühe, die teilweise durch Wein oder andere aromatische Flüssigkeiten ersetzt werden kann)
1 Esslöffel Mehl oder dunkler Saucenbinder
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
eventuell eine Prise Zucker, Balsamico-Essig, Tomatenmark oder Ketchup

1. Schritt – Zwiebeln schälen

Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Ringe oder kleine Würfel schneiden

2. Schritt – Zwiebeln zubereiten

Fett im Topf erhitzen, Zwiebeln hinzugeben. Wird die Sauce mit Mehl anstelle von Saucenbinder eingedickt, das Mehl über die Zwiebeln stäuben. Zwiebeln mit oder ohne Mehl bei mittlerer Hitze glasig bis schwach goldgelb braten.

3. Schritt – Zwiebelsauce kochen

Flüssigkeit hinzugeben. Wird die Sauce mit Mehl zubereitet, ist es wichtig, vorsichtig mit der Flüssigkeit abzulöschen, das heißt, die Flüssigkeit nach und nach zuzugeben und zwischendurch mit dem Saucenbesen oder Kochlöffel gründlich zu rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Geben Sie solange Flüssigkeit hinzu, bis die Sauce die gewünschte Sämigkeit erreicht hat.

Falls Sie Ihre Sauce mit Saucenbinder binden wollen, geben Sie einfach zunächst die gesamte Flüssigkeit hinzu, lassen die Sauce bei starker Hitze aufkochen, reduzieren die Hitze und streuen dann langsam unter Rühren Saucenbinder bis zur angestrebten Konsistenz ein.

Ist die Sauce doch zu dick geraten, fügen Sie unter Rühren mehr Flüssigkeit hinzu. Ist sie zu dünn oder nicht aromatisch genug, können Sie sie noch reduzieren, das heißt, durch Einkochen bei mittlerer bis starker Hitze etwas andicken und konzentrieren. Auch hier das Rühren nicht vergessen, damit nichts anbrennt!

4. Schritt – Zwiebelsauce würzen

Sauce mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Auf Wunsch noch mit Curry, Aceto Balsamico, Tomatenmark, Ketchup oder einer Prise Zucker abschmecken und anrichten.

Mit Schalotten anstelle von Zwiebeln schmeckt die Sauce milder. Auch rote Zwiebeln können verwendet werden, dann bekommt die Sauce einen eher fruchtigen Charakter.

Falls Sie Ihre Zwiebelsauce zu hell finden, können Sie ihr mit einem Löffel Zuckercouleur die gewünschte appetitlich-braune Farbe verleihen.

Wer sich etwas mehr Mühe machen will, kann mit karamelisiertem Zucker oder durch teilweises Ersetzen der Brühe durch Rot- oder Weißwein, Sherry, Portwein, Malzbier oder auch dunkle Säfte wie Holunder- oder Traubensaft den Geschmack variieren. Würzen lässt sich die Sauce weiterhin mit Honig, Knoblauch oder Kräutern. Kümmel, obwohl nicht jedermanns Sache, passt ebenfalls hervorragend in eine Zwiebelsauce. Kräuter, Knoblauch oder Kümmel sollten bereits mit den Zwiebeln zusammen gedünstet werden, damit sie ihre Aromen richtig entfalten. So kreieren Sie eine Zwiebelsauce, die auch zu feinem Fleisch auf einer festlichen Tafel überzeugt.

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